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Dr Christian Pinter
Astronomie & Raumfahrt
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Ich arbeite seit 28 Jahren als freier Wissenschaftsjournalist für Print-Medien in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Allein in der traditionsreichen Wiener Zeitung sind bislang 336 ausführliche Artikel erschienen - im Umfang einer ganzen Zeitungsseite oder mehr. Viele davon können Sie auch online lesen. Hier die jüngeren Artikel:



Vor 50 Jahren, im Juli 1969, fieberte die Welt der ersten bemannten Mondlandung entgegen. Schon den Monaten davor fehlte es nicht an Dramatik - mit brenzligen Situationen und einem Attentat, von dem auch drei Kosmonauten betroffen waren. Die sowjetische Mondrakete N1 explodierte am 3. Juli zum zweitenmal. Zwei Wochen später brach die Crew der Apollo 11 Mission zu einer legendären Reise auf (Foto: NASA)

Bei der Sonnenfinsternis am 29. Mai 1919 gelang es englischen Astronomen, die Lichtablenkung nahe dem Sonnenrand zu messen: und zwar aus Fotografien, die in Sobral (Brasilien) und auf der Insel Principe belichtet wurden. Sie bestätigten einen Effekt, den Albert Einstein in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagt hatte - und das wiederum machte Einstein schlagartig populär.

Die Kirche hat eine etwas eigenwillige Art, den Frühlingsbeginn festzulegen und den Vollmondtermin zu bestimmen. Daher feiert sie Ostern in manchen Jahren an einem anderen Sonntag, als bei streng astronomischer Berechnung angezeigt. So auch 2019. Man spricht dann von einer Osterparadoxie.

Viel erlebt habe ich während meines zweiwöchigen Schnorchel- und Tauchaufenthalts in der Straße von Tiran. Hier im Roten Meer schwebt man über eine Korallenlandschaft, für deren Formen es keine Namen gibt, blickt exotischen Fischen ins Auge und ist von reichen Schwärmen umringt. Jetzt ist die amüsante Geschichte im Wiener Journal erschienen.

Anfangs hatte die Sowjetunion die Nase vorn in der Raketenentwicklung, in der unbemannten und in der bemannten Raumfahrt. Doch dann ging einiges schief, und Moskau verlor den Wettlauf zum Mond. Kein einziger sowjetischer Kosmonaut hat ihn je betreten. Woran scheiterte die rote Raumfahrt in den Sechzigerjahren? War wirklich nur der frühe Tod des Masterminds Sergej Koroljow die Ursache? Oder gab es ganz andere, strukturelle Probleme? Eine Analyse.

Vor allem das Geburtsgewicht bestimmt über den weiteren Lebensweg eines Sterns. Die mächtigen verzehren sich rasch, die schmächtigen leuchten scheinbar ewig. Mein Artikel im Wiener Journal erklärt den Entwicklungsweg von Sonnen unterschiedlicher Masse. Die Giganten enden in einer gewaltigen Supernova-Explosion.

In kalten Winternächten spenden uns helle Sterne Trost. Die prominentesten formen ein Sechseck am Himmel. Es verbindet die Sternbilder Orion, Stier, Fuhrmann, Zwillinge sowie den Großen und den Kleinen Hund miteinander. In diesem Artikel im Wiener Journal stelle ich sie vor. Er ergänzt die Geschichte vom heißen Leben der Sterne (siehe oben)
November 2018: Pisa, wo Galileos Wiege stand

Galileis Eltern lebten in Pisa. Hier wurde auch ihr Sohn Galileo geboren, der später an der Pisaner Universität lehrte. Im Baptisterium am "Platz der Wunder" wurde er getauft; im zugehörigen Dom soll ihn das Schwingen des Leuchters inspiriert haben, über die Pendelbewegung nachzudenken. Den Schiefen Turm nutzte er womöglich für Demonstrationszwecke. Mein Reisebericht über Galileis Pisa ist am 16.11.2018 im Wiener Journal erschienen, der Freitagsbeilage der Wiener Zeitung (nicht online).
Oktober 2018: Postmortale Einöde

Die Vorstellungen der alten Griechen über das Leben nach dem Tod ließen wenig Raum für Hoffnung oder Trost. Fast alle Menschen blickten einem langweiligen Dasein im düsteren Hades entgegen. Das Elysion war nämlich nur ausgewählten Lieblingen der Götter vorbehalten. Die "Tantalusqualen", die "Sisyphusarbeit", die "Megäre", das "Fass ohne Boden", aber auch der "Elysee-Palast" - sie allen entstammen den alten Mythen.

Das Jahr 1968 brachte auch in der Raumfahrt neues: Der Sowjetunion schaffte es, in abgespeckten Sojus-Schiffen ("Zond" genannt) die ersten Lebewesen rund um den Mond zu schicken - darunter russische Schildkröten. Die NASA entsendete hingegen im Rahmen der Apollo 8 Mission erstmals Menschen in eine Mondumlaufbahn. Das war ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur bemannten Mondlandung, die für das Folgejahr geplant war. Foto: Erdaufgang über dem Mondhorizont (NASA)

Die Mondfinsternis vom 27. Juli 2018 ist Anlass, sich an die einschlägigen Beobachtungen des Johannes Kepler zurück zu erinnern - und an sein Wirken in Linz. Hier lebte er länger, als in jeder anderen Stadt. Das ist gleichzeitig mein 325. ausführlicher Artikel in der Wiener Zeitung.
Juni 2018: Die Väter der Raumfahrt

Die Raumfahrt ist ein Kind des Kriegs: Das wird deutlich, wenn man sich die Entwicklung der Raketentechnologie ansieht. Der Bogen dieses Artikels in der Wiener Zeitung reicht vom Dornbacher Conrad Haas (geboren 1509) bis zu Konstantin Ziolkowski, Robert Goddard und Hermann Oberth. Die Geschichte endet im Jahr 1944, als die deutsche A4 (von Goebbels "V2" genannt) das All erreichte.
Jänner 2018: Besuch aus einer anderen Welt

Mit Teleskopen auf Hawaii fand man ein Objekt, das mit viel zu hohem Tempo an unserer Sonne vorbei raste. Es konnte daher nicht in unserem Planetensystem geboren worden sein, sondern musste im Orbit um einen anderen Stern entstanden sein. Was weiß man mittlerweile über diesen erstentdeckten interstellaren Gast? (Grafik: Die Flugbahn - NASA)  
Dezember 2017: Unbarmherziges Weltall

Astronauten stehen unter Dauerbeschuss. Sie werden ständig von den Primärteilchen der kosmischen Strahlung getroffen. Besonders problematisch wird es, wenn sie das etwas schützende Erdmagnetfeld verlassen und zum Mond oder gar zum Mars aufbrechen. Doch wie wirkt die kosmische Strahlung (und radioaktive Strahlung generell) eigentlich, und welche Folgen hat sie?
(Foto: Vera Rubin-Ridge auf dem Mars - NASA/JPL/Caltech)  
Oktober 2017: Der Stein von Ensisheim

Am 7. November 1492 stürzte ein Stein aus dem Himmel. Er grub sich in ein Weizenfeld nahe der elsässischen Stadt Ensisheim. Dieser älteste wohldokumentierte Meteoritenfall Europas ist mit berühmten Männern verbunden: König Maximilian, Sebastian Brant ("Das Narrenschiff"), Albrecht Dürer, Hartmann Schedel ("Weltchronik") und Goethe. Natürlich auch mit Ernst Florens Chladni, dem "Vater der Meteoritenkunde".

Der griechische Sklave Äsop gilt vielen Literaturfreunden als Begründer einer eigenen literarischen Gattung - der Tierfabel. In diesen Geschichten, ausgedacht zur Erbauung und Belehrung gleichermaßen, handeln zumeist Tiere an Stelle des Menschen. So soll der Leser auf unterhaltsame Art zu neuen Einsichten geführt werden.

Vor 175 Jahren, während der in Wien totalen Sonnenfinsternis des Jahres 1842, legte man in Athen den Grundstein zu einer Sternwarte. Theophil Hansen zog einen Tempel der Astronomie hoch. Das Geld für den Bau und den Betrieb kam aus Wien, ebenso der Gründungsdirektor. Ich habe das historische Observatorium besucht und reichere meine Geschichte mit reichlich Lokalkolorit an.
Mai 2017: Sonnenlicht aus zweiter Hand

So mancher reibt sich beim Blick zum jungen Mond ungläubig die Augen. Doch was zunächst wie eine optische Täuschung anmutet, ist in Wahrheit ein aufschlussreiches physikalisches Phänomen. Leonardo da Vinci durchschaute es wohl als erster. Mehr ...
März 2017: Die Sterne der Medici

Florenz war die Heimat Galileis, seiner Gönner und seiner Feinde. Letzten September wandelte ich dort auf den Spuren des Gelehrten. Heute ist mein Reisebericht im Wiener Journal, der Freitagsbeilage der Wiener Zeitung, erschienen (nicht online).
Jänner 2017: Katastrophenjahr der Raumfahrt

1967 forderte der Wettlauf zum Mond die ersten Todesopfer an Bord von Raumschiffen. Im Jänner verbrannten die US-Amerikaner Edward White, Virgil Grissom und Roger Chaffee bei einem Bodentest der Apollo-Kapsel (Foto: NASA). Im April stürzte der Russe Wladimir Komarow mit der ebenso nagelneuen Sojus 1 zu Tode.
Jänner 2017: Galileis größter Irrtum

Galileo Galilei - er starb vor 375 Jahren - hatte eine spezielle Theorie zur Erklärung von Ebbe und Flut auf Erden ersonnen. Sie war so falsch, dass spätere Bewunderer des Gelehrten sie verschämt verschwiegen und nur in einer Fußnote erwähnten. Für Galilei war sie von eminenter Bedeutung. Er glaubte nämlich, damit den Beweis für die bewegte, kopernikanische Erde in der Tasche zu haben. Das machte ihn mutig. Doch beim Zustandekommen der irdischen Gezeiten spielt die Erdbewegung eine völlig untergeordnete Rolle.
Dezember 2016: Pummelige Vesta, rätselhafte Ceres

Mein neuester Artikel in der Wiener Zeitung befasst sich mit der NASA-Sonde Dawn. Sie hat zunächst die Vesta untersucht. Mein Foto links zeigt den Meteoriten Johnstown, der von diesem Kleinplaneten stammt. Anschließend schwenkte Dawn um die Ceres ein. Das ist eine Welt, die ganz anders aussieht, obwohl sie doch gleichsam in Vestas Nachbarschaft um die Sonne kreist. Große Krater fehlen ihr. Dafür entpuppten sich merkwürdige, helle Flecken nun als Salzablagerungen.
August 2016: Fotoscheue Welten

Es ist, als wollte man nachts ein Glühwürmchen am Rand eines blendend hellen Autoscheinwerfers ausmachen: Exoplaneten - darunter die neu entdeckte Welt um den Stern Proxima Centauri - lassen sich nur höchst ungern fotografieren. Lesen Sie mehr ...

Die griechische Geschichte hinterließ etliche Begriffe und Redewendungen, die wir noch heute verwenden: Der Bogen reicht von den Olympischen Spielen über den Marathonlauf bis zum Obolus, den wir oft genug entrichten - auch wenn wir beileibe kein Krösus sind. Die Einrichtung im Hotelzimmer erscheint uns gelegentlich zu spartanisch, eine Antwort zu lakonisch und eine Strafe zu drakonisch. Korinthenkacker nerven uns, und für so manchen Demagogen würde man sich vielleicht ein Scherbengericht wünschen.
Juli 2016:  25 Jahre Artikel für die Wiener Zeitung

Am 19. Juli 1991 erschien mein erster Artikel in der Wiener Zeitung. Mehr als 300 ausführliche Geschichten im Umfang von einer oder zwei Zeitungsseiten sind bislang gefolgt. Ich nehme das Jubiläum zum Anlass, der Redaktion - allen voran Mag. Gerald Schmickl und Hermann Schlösser - sowie meinen Lesern zu danken. Zwei Astronomen haben mir verraten, dass meine Artikel einst den Anstoß zu ihrer Studien- und Berufswahl bildeten: Das freut mich ganz besonders!
Juni 2016:  Unerwünschte Wärme

In seinem Roman "Der Schuss am Kilimandscharo" beschrieb Jules Verne ein  scheiterndes Geo-Engineering-Projekt: Das Aufrichten der Erdachse  sollte die Arktis eisfrei machen. Die Folgen: ein drastischer  Klimawechsel und die Überflutung weiter Landstriche. Heute  schafft dies das Treibhausgas Kohlendioxid. Ich ziehe eine aktuelle Bilanz über Klimawandel, Polschmelze und den Anstieg des Meeresspiegels (Bild: NASA).
März 2016: Kunststücke in der Erdumlaufbahn

In meinem neuesten Artikel geht es um das zweite Jahre der Gemini-Flüge. Erinnern Sie sich noch daran? Damals, 1966, erwarb die NASA entscheidende Fertigkeiten, die sie später beim Mondflug brauchte. Und auch viele Apollo-Raumfahrer starteten dank der zweisitzigen Geminis bereits mit Weltraumroutine ins All - darunter Neil Armstrong oder Buzz Aldrin (Foto: NASA; Agena-Zielrakete zum Üben von Andockmanövern).

Vor 400 Jahren wurde das kopernikanische Weltbild verboten - 73 Jahre nach seiner Drucklegung. Mein Artikel in der Wiener Zeitung und mein neuer Vortrag verraten, wie es dazu kam: Die Vortragspremiere fand am 22.2. in Linz statt - in 65 Metern Höhe und vor 49 sehr interessierten Zuhörern. Ein fantastisches Publikum! Weitere Termine folgen in Schwechat und Klosterneuburg.
Dezember 2015: Irrläufer aus dem All

Gesteinsproben vom Mars lagern seit 1815 in unseren Sammlungen. Noch bevor man deren wirkliche Herkunft ahnte, wurden sie schon von Wiener Forschern untersucht. Nun helfen die Marsmeteorite, die Geschichte des roten Planeten zu rekonstruieren, wie mein Artikel Irrläufer aus dem All berichtet.
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